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Japan hat genug von Atomkraftwerken und Walfang

Tokio (nhz): Manche Staaten brauchen halt ein bisschen länger als andere. Japan gehört unbestreitbar mit zu den Langsamsten dieser Länder. Nachdem Japan der wissenschaftliche Walfang untersagt wurde stürtzte das Land in eine kulinarische Depression. Tausende wissenschaftlich tätige Fischer (obwohl der echte Wal ja nicht zu den Fischen gezählt werden darf) waren von jetzt auf gleich arbeitslos. In Fukushima geht es auch nicht voran. Suizidal motivierte Arbeiter sind so gut wie nicht mehr anheuerbar und die Walfänger fühlen sich auch nicht berufen. Jetzt hat die Regierung ein radioaktives Machtwort gesprochen. Nach dem Versagen von Tepco, deren Sicherheitsstandards und dem Einsehen, dass die Natur nicht berechenbar ist, hat man den Atomausstieg beschlossen. Japan lernt langsam dazu, sehr langsam zwar aber immerhin dazu.

Wir von der NHZ freuen uns auf ein neues Japan. Es macht doch auch viel mehr Spass als Anim?shon (alt.: Anime) herumzulaufen und im Falle eines Falles sich das Wakizashi zu schnappen und einen gepflegten Seppuku aufs Tablet zu legen.

Ergänzung um 11:47 MEZ: Nach einem geglücktem Ausstieg aus der Atomenergie hat das Parlament jetzt einen Ausstieg aus dem Ausstieg beschlossen.

Anmerkung der Red.: Wenn wir noch einmal das Wort Ausstieg im Zusammenhang mit Japan hören oder lesen kotzen wir!


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