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Hundekot-Kampagne fehlgeschlagen

Eduard vom SteinhofLiebe LeserInnen!

Wie uns immer wieder bewusst wird, sind Slogans nicht leicht von einem in ein anderes Land zu übertragen. Ein Versuch, den Wiener Erfolg von „Nimm ein Sackerl für dein Gackerl“ schlicht und einfach nach Berlin zu kopieren, fiel mit Bausch und Bogen beim Berliner Publikum durch.

Die Stadtväter und -mütter, man könnte sie auch die Stadteltern nennen, erwarteten sich von der Kampagne einen drastischen Rückgang des Aufkommens an Hundekot im Stadtgebiet. Leider ging der Schuss nach hinten los und die hundeliebende Bevölkerung schloss sich zu Rudeln zusammen und veranstaltete aus Protest fröhliche Shit-ins vor öffentlichen Amtsgebäuden.

Gackerl

© Eduard vom Steinhof: Nimm ein Säckchen für dein Käckchen

In den Straßen grölten Horden im Chor: „Nimm ein Säckchen für dein Käckchen und dann pack es in dein Jäckchen!“ Die Polizei drohte die Kontrolle zu verlieren. Vereinzelte Polizeihunde mit ihren PolizeihundeführerInnen wurden als Mitscheisser in Zivil (MIZ), eingeschleust, um gezielte Provokationen zu setzen und die Szene von innen zu unterwandern.

Schließlich musste die Stadtverwaltung dennoch die Täfelchen-Kampagne wieder einstampfen und sich für diese äußerst peinliche Aktion gegenüber der Berliner Hunde-Schnauze entschuldigen.

Es grüßt frei Schnauze

Eduard vom Steinhof


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Eine Reaktion zu “Hundekot-Kampagne fehlgeschlagen”

  1. Ulf

    Und wer macht das Kacka weg, wenn ICH mal wieder in die Hose gemacht habe? 🙁

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