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Gabriele Pauli will nicht Bundespräsidentin werden

Fürth (nhz) ~ Da haben wir aber nochmal sowas von Schwein gehabt, das ist unglaublich. Vor Jahresfrist gründete die Grande Dame der CSU ihre eigene Partei mit dem schönen Namen Freie Union. Es ging ihr und ihren Verehrern in dieser Insel der Seeligen saugut, bis ein stellvertretender Parteichef einen unglaublichen Fauxpas beging. In einem Anfall von Grössenwahn schlug er seine Chefin, eben diese Pauli, als Kandidatin der FU für das Bundespräsidentenamt vor. Doch er vergass die Chefin zuvor zu fragen, ob die überhaupt Lust habe die Schlossherrin in Lack und Leder zu spielen. Empört und verletzt über diese Vorgangsweise schmiss die Pauli hin und trat aus ihrer Partei aus.

Gans Deutschland atmet auf, denn eine Bundespräsidentin die ihre Unterschrift verweigert oder vergisst unter wichtige Dokumente, Gesetze und Ernennungsurkunden zu setzen, wie damals die Pauli als sie ihrer Partei die Europawahl versagte, ist sicherlich nicht unbedingt die erste Wahl für dieses Amt.


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2 Reaktionen zu “Gabriele Pauli will nicht Bundespräsidentin werden”

  1. quantensprung

    Maestro, ich muss Sie nun wirklich tadeln: Nicht nur die Merkel, sondern auch Sie verpassen mit Ihrem grenzenlosen Aufatmen glanzvolle Chancen.

    Gerade diese Pauli könnte in harten Zeiten des Sparens einen gewaltigen Happen in die Bundeskasse schwemmen, böte man der begabten Dame die Möglichkeit, in den immensen und ohnehin unnützen Prunkräumen des Château de Bellevue, ein ordentliches SM-Center einzurichten.

    Sie müsste nicht alle Arbeit selber bewältigen. Durch eine möglichst hohe Anzahl an Mitarbeitern, jeder in seinem Bellevue-SM-Studio, könnte sie zweifellos für Arbeitsplätze sorgen, und diesbezüglicher Kanzlerinnen-Jubel wäre ihr sicher.

    Ein schönes Bild europäischen Zusammenhalts böte Sarko, der zwecks Behandlung Pauli sein Popöchen zum Geisseln hinstreckte und hauchte: «Madame, je vous en prie, battez-moi.», während aus dem Hintergrund von verkratztem Vinyl ertönte:

    «… Aber bitte mit Sahne …»

    Eh bien, das ist das Resultat Ihres Nixtuns, Maestro: Die Kanzlerin geisselt nun die Harzies mit irgendwelchen Beitragskürzungen, um ihre Kässelchen zu füllen, und Arbeitsplätze sind keine geschafft. – Eine wahrlich miserable Kooperation zwischen Havanna und Berlin.

  2. Meister Jeder Dadaist

    lieber Quantensprung,

    da hat wohl unser kleiner, tristaatlicher Artikel ihre Quanten zum Springen gebracht. Wir bedanken uns sehr und weisen alle ihre, von süssen SM Träumereien versauten Wunschvorstellungen, weit von uns.
    Einen GröFaZ hatten wir schon in Deutschland und in diesem Punkte zieht die Quotenregelung auf gar keinen Fall.
    Und wenn schon dem französischen Hintern wirklich ein schöner Blick ermöglicht werden sollte, dann bitte, muss die Präsidentin auch blank ziehen.
    Und jetzt Schluss mit Fantasien aus der ödipalen Phase. freuen wir uns auf Gauck, ohne Lack und ohne Peitsche und immer mit einem Bibelwort zur Stelle.

    Meister Jeder, grosser St. Pauli Fan

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