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Wann kommt Koro endlich nach Europa?

Khao Lak (nhz) ~ Hier in Südostasien grassiert seit geraumer Zeit eine schwer ansteckende Krankheit unter der einzig Männer zu leiden haben. Kaum eine Stadt, kaum ein Dorf, nicht einmal der einsiedlerisch lebende Mönch scheint gefeit. Reihenweise verfallen die Männer hier in schwere Gewissenskonflikte und Kastrationsängste. Der Ursprung, der als äusserst virulent einzustufenden Krankheit, ist nicht mehr feststellbar.

Von einem Tag auf den anderen bemerken die Männer das ihr Penis an Länge verliert. Jeden Tag wird er kürzer und kürzer, bis er, eines nicht fernen Tages, völlig in der Bauchhöhle des Mannes verschwunden ist und man(n) daran sogar sterben könnte. Ärzte und Wissenschaftler sind ratlos. Einzig eine Therapie scheint die Verkürzung aufhalten zu können. Betroffene Männer suchen sich eine Vertrauensperson und bitten diese ihren Penis, 24 Stunden ohne Unterbrechung über mehrere Tage hinweg, festzuhalten, besser noch zu ziehen. Schafft der Mann es jemanden zu finden der/die ihm den Gefallen tun kann, gilt er als geheilt. Manche Heilungen funktionieren halt auch ohne Chemie oder Euros.

Andererseits, eine Krankheit kennen sie nicht, die Menschen in Südostasien, Rücken. Während bei uns 60% der Bevölkerung an Rückenschmerzen leiden, ist diese Krankheit in Asien so gut wie unbekannt.

Jetzt haben sie die Qual der Wahl, liebe Leser, entweder Rücken mit Tabletten und Operationen oder Schwanzverkürzung mit Handanlegen und gut ist es.

Anm. d. Red.: Bei uns scheint die Entscheidung gefallen zu sein, die halbe Belegschaft (männlich) hat sich schon um einen Auslandsauftrag in Südostasien beworben.


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