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Bischof Mixa und die zehn Gebote

Fürth / Augsburg (nhz) ~ Die zehn Gebote, das Gesetzeswerk schlechthin, besonders für Päpste, Bischöfe und andere Stimmenhörende, sollen Bischof Mixa retten. Nach Aussagen aus seinem Dunst- und Achselschweisskreis geht Herr Mixa reines Gewissens in jeden Konflikt und gegen jede eidesstattliche Versicherung vor.

§8 „Du sollst kein falsch Zeugnis geben“ habe er, Mixa, nicht verletzt. Er könne sich halt einfach nur mehr nicht richtig erinnern und einen Erinnerungslückenparagraphen gebe es seines Wissens nicht.

§ 9 “ Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau“ träfe auf ihn auch nicht zu, so aus den Kreisen der vatikanischen Inquisition, da alle Betroffenen entweder männlichen Geschlechts oder in keiner Beziehung waren. Niemand darf behaupten Bischof Mixa hätte was gehabt mit einer Frau.

§ 7 „Du sollst nicht stehlen“ gelte für Herrn Bischof Mixa so auch nicht. So hat er höchstselbst einen Kupferstich des Künstlers Piranesi und andere wertlose Antiquitäten für wahnsinnige 70.000 Mark erworben (Ratenkredit der Banco Vaticano machte es möglich). Also darf man eher unterstellen, das Herr Mixa gerne mal eine Mark zuviel ausgibt und garantiert nie stehlen oder sich bereichern würde.

Die zehn Gebote, quasi sein Arbeitsvertrag, beweisen einwandfrei, dass Herr Bischof Mixa einer gehässigen und in nichts gerechtfertigten Verleumdungskampagne ausgesetzt ist. Wir wünschen ihm viel Kraft und Hilfe des Heiligen Geistes dieses dunkle Tal durchschreiten zu können.


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