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Deutsche Börse schafft Parketthandel ab

Eduard vom SteinhofLiebe LeserInnen!

In Zukunft wird alles anders bei der deutschen Börse in Frankfurt. Das Portfolio wird ein wenig umsortiert und die Ausrichtung geht verstärkt in Richtung Zukunftsmärkte.

Bis 2012 soll als ein Meilenstein der Umstrukturierungen der Parketthandel aufgegeben werden. Von Experten war dieser Schritt bereits seit langem erwartet worden. Wir sprachen mit Professor B. Odenbelag, dem Vorsitzenden des Verbandes der Innenarchitekten, zu diesem Thema.

EvS: Was halten Sie von der Maßnahme der deutschen Börse, den Parketthandel in Zukunft aufzugeben?

Prof. B. Odenbelag: Dieser Schritt ist längst überfällig. Ein modernes Unternehmen kann es sich heute einfach nicht mehr leisten, sich derart altmodisch zu präsentieren. Wer langfristig auf dem umkämpften Markt überleben will, muss sich rechtzeitig anpassen und einen modernen Produktkatalog vorweisen.

EvS: Wie sollte sich die deutsche Börse in diesem Punkt verhalten?

Prof. B. Odenbelag: Die Umstellung auf neue Produkte fällt ja gerade etablierten Großunternehmen zumeist nicht leicht, aber umso wichtiger ist es glasklare und mutige Schnitte zu setzen, die einen radikalen Umbau unumkehrbar machen.

EvS: Konkret würde das wie aussehen?

Prof. B. Odenbelag: In einer ersten Umstellungsphase sollte statt des Parketthandels gezielt versucht werden, mit Produkten zu handeln, die in der Bevölkerung eine große Akzeptanz aufweisen. Denkbar sind hier zunächst die verschiedenen Veloursformen, die sich größter Beliebtheit erfreuen. Darüber hinaus kann der Markt mit verschiedensten Bodenfliesen und Laminaten überschwemmt werden. Flankiert von PR-Maßnahmen, die eine ordentliche Breitseite gegen den Parketthandel fahren sowie dem entsprechenden Vollgas-Lobbyismus im deutschen Bundestag, kann diese Umstrukturierung zu einer echten Erfolgsstory werden.

EvS: Wir danken für das Gespräch.

Also nehmen Sie sich bitte ein Beispiel und reißen Sie die ganzen alten Eichenstäbchen raus aus Ihren Wohnungen und Häusern. Wagen Sie was Modernes. Parketthandel ist out!

Es grüßt den Teppichhandel

Eduard vom Steinhof


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5 Reaktionen zu “Deutsche Börse schafft Parketthandel ab”

  1. leser

    na toll. Da werden sich die Bäcker freuen, wenn der Baguettehandel abgeschafft wird!

  2. Eduard vom Steinhof

    Lieber leser!

    Das ist mit Sicherheit nur in Wien und ähnlich dialektbelasteten Regionen so. Allerdings so lange nicht die Baguettehendel abgeschafft werden, ist ja alles in Ordnung.

    Es grüßt am Schenkel nagend

    Eduard vom Steinhof

  3. leser

    Die Baguettehendel werden nicht so bald abgeschafft. Die werden sogar fleissig verschickt. Steht ja sogar auf der Verpackung vorgedruckt oben: Hendel with care

  4. gulaschwilli_das Original

    ist das eine Hausse an der Börse. In Franken hat die Bosd mit einem innovativen bagedhandel nachgezogen und versucht den margd zu benedrieren

  5. Eduard vom Steinhof

    Liebe LeserInnen!

    Wir weisen darauf hin, dass der Handel in Bagdad, auch Bagdadhandel genannt, derzeit nur unter erschwerten Bedingungen stattfinden kann. Unzählige Versuche den Bagdadhandel mit Hilfe von Bomben zu völlig unterbinden, sind bislang sämtlich fehlgeschlagen.

    Es grüßt hochexplosiv

    Eduard vom Steinhof

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