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NASA schickt besoffene Astronauten ins All; Erdumlaufbahn noch ohne Promillegrenze

Unsere Freundin die NASA hat neuerdings einen neuen Gegner. Nachdem Aliens, grüne Marsmenschen und Klingonen in ihre Grenzen verwiesen wurden hat der neue Gegner kein Gesicht. Aufmerksam wurde man durch den Fund einer Cognac Flasche im Cockpit eines Space Shuttles. Untersuchungen haben anschliessend ergeben, dass schon mehrmals, besoffene Astronauten den Weg ins Cockpit gewagt haben. Die NASA internen Richtlinien besagen eindeutig, dass der Konsum von Alkohol, 12 Stunden vor dem Start, strikt untersagt ist. Bei komasaufenden Astronauten ist diese Zeitgrenze viel zu kurz. Nun überlegt die NASA ihre Astronauten vor Flugbeginn nocheinmal blasen zulassen. Wer dann mit Alkohol im Blut erwischt wird darf unverzüglich die Heimreise antreten und den Anonymen Astronauten (AA) beitreten.


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2 Reaktionen zu “NASA schickt besoffene Astronauten ins All; Erdumlaufbahn noch ohne Promillegrenze”

  1. Caput

    Liebe Redaktion,

    Ihr Artikel „NASA schickt besoffene Astronauten ins All“ ueber Alkohol in Alltag der NASA-Astronauten hat mich etwas ratlos dastehen lassen: Wieso wird das Problem „Alkohol in All“ gerade als neuzeitliches Problem der NASA thematisiert?
    Alkohol und Weltraumfahrt sind schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts eng verflochen. Der Raumfahrtpionier Hermann Oberth entwarf 1917 eine mit Ethanol (=Alkohol) und Sauerstoff betriebene Rakete.Sein 1923 erschienenes Buch „Die Rakete zu den Planetenräumen“ beschreibt alle wesentlichen Elemente zum Bau von flüssigkeits(!)betriebenen Weltraumraketen und stellt damit schon früh die Verbindung von Alkohol und All her. Kein Wunder, dass Olberth der wissenschaftliche Berater in Fritz Langs „Die Frau im Mond“ wurde (http://de.wikipedia.org/wiki/Frau_im_Mond).
    Im Film wird nach gegluecktem Start des Raumschiffs Friede (deutsch fuer russisch: Mir) erst einmal die mitgeführte Maus (mit Namem Josephine) mit dem Untertitel

    „Ich glaube, Josephine braucht einen Cognac!“

    unter Alkohol gesetzt und so von tristen Alltag abgelenkt.

    Interssierte finden im Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum in Feucht bei Fürth/Bayern Wissenswertes zu diesem zum ersten (theoretischen) All-koholiker..Eine kurze Beschreibung seines Lebenswegs ist auf der Seite http://www.esa.int/esaCP/GGGIQY9RVDC_Germany_2.html
    der europöischen Weltraumagentur ESA nachgezeichnet (interesant ist hier der Bezug auf seinen feuchten Ruhestand in Deutschland – tatsächlich ist Feucht bei Fürth gemeint -, wo er sich bis zu seinem Tode hauptsächlich philosophischen Fragen gewidmet habe; unter anderem von 1965 bis 1967 laut Wikipedia als NPD-Mitglied).

    Nochmals. Wieso NASA-Astronauten? Was ist mit dem Rausch der Kosmonauten, welche den Zustand der Schwerelosigkeit oftmals schon vor Erreichen des Orbits verspürten!

    Schon vergessen? Etwa die feuchte (bei fürthe) Geschichte der Orbitalstation Mir (russisch fuer deutsch: Frieden, Welt)), z.B. deren Totalausfall im Herbst 1994, der auf Damenbesuch, den Konsum von Wodka und einen anschliessenden
    Saunabesuch zurückzuführt wird (siehe etwa http://www.roither.at/pdf/franz/raumfahrt.pdf, wo ein Geo-Artikel aus dem Jahr 1995 abgedruckt ist. Die Stelle „…Irgendwer habe vergessen,die Heizung in der Nacht auszustellen.Morgens seien alle Batterien leer gewesen “ sollte man nicht so ernst nehmen bei der Beschreibung von Ereignissen auf
    einer Raumstation, die alle einhundert Minuten die Erde umrundete!).

    Auch der spektrakuläre (Wortspiel) Unfall vom Juni 1997, bei dem ein Progress–Versorgungsraumschiff mit der Station kollidierte und diese stark beschädigte wird immer wieder mit Wodka-Genuss in Verbindung gebracht, auch wenn dies vom NASA-Astronauten Michael Foale, der sich waehrend des Unfalls auf der Station befand, energisch bestritten wurde (siehe http://www.mathematica-journal.com/issue/v7i3/special/transcript/html/).
    Interssant und entlarvend ist aber seine Einlassung auf die Frage:

    „Was there any vodka on board?“,

    welche er so beantwortete:

    „I can answer that quickly and say no. Vodka has been tried on there — not when I was there — apparently a long time ago by cosmonauts, and they said it reacts too quickly. There’s something you should know about liquids; the surface tension — that juice I was drinking there was particularly tasty because, when you drink it through a straw, it spreads out through capillary action all around your throat and mouth and down the throat.
    So if you imagine a vodka or something like that…
    But United States spacecraft do not have liquor on board.“

    Trotz all dieser Dementis: Eine Zeit ohne Alkohol wird es im All nicht geben.
    (http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,409623,00.html)
    und auch im irdischen All-Tag gilt nicht nur für die Kosmo-, Astro- oder Taikonauten, sondern für fast alle von uns

    http://www.last.fm/music/Die+Toten+Hosen/_/Kein+Alkohol+(ist+auch+keine+L%C3%B6sung)

    Edit: Lieber Caput, leider funktioniert dieser Link nicht, da im URL Klammern enthalten sind. Er ist für unsere Software so zu sagen kaputt (Wortspiel)! Die werten LeserInnen müssen sich die Mühe machen und diese Internetadresse per Copy & Paste in ihrer Adresszeile im Browser einfügen. Grüße an alle vom vollkommen funktionstüchtigen Eduard vom Steinhof

    Ihr
    Caput.

  2. Weihnachtsmann bestellen

    Krass! Hätte ich garnicht gedacht…
    Nikolaus Köln

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