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Satire-Zeitung fr Online-Satire

Imagekampagne für Österreich

Edaurd vom SteinhofLiebe Leser!

Aus informierten Kreisen wurden wir von einem beispiellosen Versuch unterrichtet, das Image Österreichs in der restlichen Welt ein wenig aufzupolieren.

Nachdem man Mr. Putin streng bewacht und abgeschirmt just in diesem Moment durch die Wiener Innenstadt karrt, ihm ausreichend Honig um’s Maul schmiert und nebenbei ein paar lukrative Milliarden-Geschäfte abschließt, kann man dem Ex-KGB-Mann doch nun beim besten Willen keine Vorhaltungen über sein leicht gestörtes Verhältnis zu freien Medien und Opposition in seinem Land machen.

Allerdings dürften die Milliarden nicht der einzige Grund gewesen sein, der bezüglich Menschenrechte etc. zum Stillschweigen verdammte. Wie wir heute dem aktuellen Jahresbericht von Amnesty International entnehmen können, befindet sich Österreich unter den Top 102 Folterstaaten auf diesem Planeten.

Die Imageoffensive der österreichischen Bundesregierung soll nun bewirken, dass die Position im weltweiten Vergleich noch verbessert wird. Top 102 lässt noch viel Spielraum nach oben offen. Nur ein paar Folterungen jährlich mehr und man könnte sich locker unter den Top 100 etablieren.

Nachdem man erkannt hat, dass es mit einer repressiven Verschärfung des Fremdenrechts ein Leichtes ist, weiteren potenziellen Folteropfern habhaft zu werden, will man gar ein mögliches Ranking unter den Top 50 für die Zukunft nicht mehr ausschließen.

Alle anderen weltweiten Rankings (FIFA, ATP, …) werden auf Grund des enormen Aufwands, der für eine Verbesserung der österreichischen Position nötig wäre, von der aktuellen Regierung als nicht lohnende Ziele der Imagekampagne angesehen. Einstimmig konnte im Regierungslager festgestellt werden, dass es doch viel einfacher sei, ein paar Asylbewerber zu schlagen als beispielsweise die brasilianische Nationalmannschaft.

Ein durchaus intelligenter Ansatz möchte ich meinen.

Es grüßt vollkommen gefesselt

Eduard vom Steinhof


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Alle Artikel des Autors:

5 Reaktionen zu “Imagekampagne für Österreich”

  1. Meister Jeder

    Danke Herr vom Steinhof,

    mir gruselts immer noch. Hab meinen Wienbesuch schon storniert.

    Das stimmt doch so nicht, oder?

    Meister Jeder, Redakteur der NHZ

  2. Eduard vom Steinhof

    Natürlich stimmt es nicht, dass in Österreich oder einem anderen „zivilisiertem“ Land mittelalterliche Methoden der Pein angewandt werden.

    Von den hiesigen Polizeikräften wird nur dafür gesorgt, dass den Menschen, die aus Versehen in Haft geraten sind und sich dabei ein wenig ungeschickt verhalten haben, in angemessener Art geholfen wird.

    Sollte an diesen Hilfsmaßnahmen mal einer erstickt oder mit gebrochenen Knochen viel zu spät ins Spital eingeliefert worden sein, kann es sich nur um bedauerliche Einzelfälle gehandelt haben.

    Es grüßt vom spanischen Esel winkend

    Eduard vom Steinhof

  3. Meister Jeder

    Danke Herr vom Steinehof,

    geht mir schon gleich wieder besser.

    Wer bürgt, im Falle einer Einreise meinerseits, für meine Unversehrtheit?
    Kann ich mich gegen österreichische Hilfsmaßnahmen auch versichern lassen?

    Erwarte fiebernd Antwort

    Meister Jeder Redakteur der NHZ (muss dringend in die Redaktionsräume)

  4. Amy Brown

    Good Tag,
    ich bin von usa und ich fand diese newspaper im word wide web.
    mein schuldeutsch ist nicht gut, aber mir fällt auf, dass immer nur leser angesprochen werden, wenn ein artikel gewrote wurde.
    i dachte that this ist eine equality newspaper?

  5. Meister Jeder

    @ Amy Brown

    Danke für ihr Interesse an unserer Zeitung: Wir haben ihre Bitte erhalten und haben sie schon weitergeleitet. Sie werden in Kürze Antwort erhalten.

    Bitte sehen sie von Nachfragen zu diesem Thema ab, wir arbeiten schon an der Beantwortung ihrer Mail.

    Haben sie Verständnis, dass die Bearbeitung ihre Frage ein wenig dauern kann.

    Wir bedanken uns für ihr Verständnis.

    i.A. Susi Sanftmut, secratary of M.J.

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