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Toter Finnwal schwimmt um seine Totenruhe

Jakkalsputz (nhz) – Wie die namibischen Tierschutzverbände berichteten, wird an der Küste Namibias ein Finnwal (Balaenoptera physalus) pausenlos gejagt und vertrieben. Keiner will den Kadaver ausschlachten und Japaner sind nicht zu sehen.

Der junge Wal, nennen wir ihn der Einfachheit halber Finn, hatte sich seine erste Anlandung hübsch ausgemalt. Zwischen einem koreanischen (wahrscheinlich südkoreanischen) Frachter und einer namibischen Kaimauer im Hafen von Walvis Bayer legte sich Finn zur letzten Ruh. Die zuständige Hafenbehörde, Angst vor den internationalen Tierschutzverbänden fürchtend, schleppte den toten Finn 20 Kilometer ins offene Meer.

Doch Finn auch im Tode ein gans Heller, schwamm einfach weiter zum Campingplatz von Jakkalsputz. Die dortigen Zeltbewwohner, Anfangs erfreut über den überraschenden Besuch, hatten bald aber die Nase voll von Finn. Sein Körpergeruch, immerhin wog er zu Lebzeiten so an die 20 Tonnen, drang durch jede Zeltnaht und räumte den beliebten Ort in kürzester Zeit.

Wer Finn haben möchte melde sich bitte alsbaldst bei den Jakkalputzer Campingbetreibern. Auch Japaner und Norweger sind als Abnehmer willkommen.

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