Anzeige


Satire-Zeitung fr Online-Satire

Uralkosake Iwan Rebroff hat sich verabschiedet

Skopelos (nhz) – Unser geliebter Uralkosake, Schwarzmeer Kulake und Donkosake singt nicht mehr. Die gesamten nördlichen Sporaden haben auf Halbmast geflaggt.

In West Berlin erblickte der junge Hans Rolf Rippert das helle Licht der Welt. Seine Gene, welche ebenso hessisch wie russisch waren, liessen den Bären vom Ural zum Liebling der Freunde russischer Volksmusik werden. Wenn er die Bühne betrat schlugen die Frauenherzen (leider erfolglos) höher. Ohne übertreiben zu wollen, darf man Stein und Bein behaupten ohne Iwan gäbe es heute keine deutsch-russische Völkerfreundschaft. Er, der Berliner Falsettsänger, brachte uns das Russentum und die russische Mentalität nahe. Wenn nur alle Russen so wären wie Iwan Rebroff.

Im Laufe seiner langen Schaffenszeit wurde Hans Rolf mit ca. 50 Goldenen Schallplatten und einer Platinen belohnt. Dafür wurde er nicht nur zum Ehrenbürger Skopelos erklärt, nein auch das Bundesverdienstkreuz wurde ihm an die Brust gezwickt.

Gedenken wir seiner in Achtung und Hochachtung. Lieder wie: Abendglocken, Das einsame Glöckchen, Die Legende von den 12 Räubern, Eine weiße Birke, Ich bete an die Macht der Liebe, Im tiefen Keller, Kalinka, Katjuscha, Mit der Troika in die große Stadt, Moskauer Nächte, O Isis und Osiris, Schwarze Augen (Otschi Tschornyje), Stenka Rasin, The Legend of the twelve robbers, Wenn ich einmal reich wär (aus dem Musical Anatevka), Wolgalied, Wolgaschlepper Dank sei Dir, Herr – werden uns fehlen.


Anzeige


 

Besuchen Sie auch unsere Startseite! Dort finden Sie aktuelle Beiträge der NHZ.

Die aktuelle NHZ finden Sie hier!

 

Alle Artikel des Autors:

Einen Kommentar schreiben

Subscribe without commenting